Der etwas andere Lebenslauf.

Lebensläufe- und LinkedIn-Profile sind gut und recht, doch lasst uns etwas mehr Farbe und Bewegung in die Zusammenfassung unserer beruflichen- und schulischen Laufbahn bringen. Die Idee dieser Website ist, die typischen Auflistungen eines Lebenslaufs zu ergänzen, indem man nicht nur auflistet was man gemacht hat, sondern es auch gleich zeigt.

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Titelbild

2023-2025: Zukunft ist Vergangenheit.

Nach sechs Jahren in der Sicherheitsbranche merkte ich allmählich, dass es wieder Zeit für eine neue Herausforderung war. So fand ich in der Informatik ein ansprechendes Gebiet und schrieb mich für eine Zweitausbildung als Software-Entwickler in die Benedict Schule in Zürich ein. Meine Begeisterung für die digitale Welt kam wieder zum Vorschein. Zum einen bin ich wieder in Berührung mit binären Zahlen, additiven Farbmischungen und Bildauflösungen, und zum anderen kann ich die Kreativität, die ich in der Musik angewendet hatte, hier wieder mitspielen lassen. Vergangenheit und Gegenwart kommen zusammen und der Kreis schliesst sich. Ouroboros.

Ausbildung bei Benedict

2017-2023: Die Kehrseite der Medaille

Von den geschlossen Räumen hinaus in die frische Luft und das Sonnenlicht. Zumindest zum Teil. 2017 - 2023 war das Leben wortwörtlich kontrastreich: Tagsüber arbeitete ich für Carlo Vanoli AG als Sicherheitswärter/ Sicherheitschef in der ganzen Schweiz und am Wochenende arbeitete ich für Supreme Security als Sicherheitsmitarbeiter in Nachtclubs und an verschiedenen Events. Das Highlight war das jährliche Zürich Film Festival, bei dem die grössten Stars der Welt zu Besuch kamen und wir ihre Personenschützer sein durften, wenn auch nur für kurze Zeit. Dadurch durfte ich in nächster Nähe von Hollywood-Schauspielern wie Jake Gyllenhaal (Donnie Darko), Andy Serkis (Herr der Ringe) oder Andrew Garfield (Amazing Spider-Man) stehen. Mit einem besonderen Gast habe ich's vor die Kamera geschafft: Roger Federer.

Arbeit bei Carlo Vanoli

Carlo Vanoli AG

Foto mit Roger Federer Arbeit als Securtiy

Supreme Security

2018: Ich bin der König der Weeeeeelt!

Zwei Jahre nach dem letzten Musikvideo und unter einem neuen Künstlernamen drehte ich mein zweites Musikvideo, doch anstelle eines Halloweenkostüms, griff ich diesmal zu Anzug und Krawatte. Das Video wurde mit Genehmigung auf der Musikinsel Rheinau in Kanton Schaffhausen aufgenommen und war eine Erfahrung, die ihresgleichen sucht. Was man im Video nicht sieht: Am Tag des Drehs hatte mich eine Grippe erwischt, so dass ich am Nachmittag bei geschätzten 39 Grad Fieber schweissgebadet und mit schwacher Stimme die Performance aufrecht halten musste. Glücklicherweise ist von meinem fragilen Zustand im Video nichts zu sehen.

2016-2017: Time Out

Madrid Los Angeles

Nach sechs Jahren im Detailhandel hatte ich meine Erfüllung in diesem Beruf erreicht und es war Zeit für eine Neuorientierung. Zunächst wollte ich mir eine längere Auszeit gönnen. Es folgten eine Reise nach Madrid und Kalifornien, zwei Besuche von Videospielmessen, von denen eine die E3 war, die grösste Spielemesse der Welt, und ein Treffen mit Charles Martinet, der Stimme von (wer hätte es sonst sein sollen?) Super Mario. Die Zeit vom Sommer 2016 bis Sommer 2017 war eine Zeit der Erkundigung und Selbstreflexion aber auch einfach der Erholung und Entspannung.

Charles Martinet E3

Time Out

Time Out

2016: Chicken-Nuggets

Nach einem kurzen Zwischenhalt bei Dipl. Ing Fust (keine Fotos verfügbar) und vier Jahre nachdem ich mich erstmals vor ein digitales Klavier gesetzt hatte, war ich bereit, ein vollumfängliches Lied aufzunehmen und mit einem Musikvideo zu komplementieren. Die Idee, Komposition und Text stammten von mir, das Video wurde von der CC Media aufgenommen und zusammengeschnitten. Wieso habe ich mich entschieden, mitten im Juli in einem schlecht lüftbaren Hühnerkostüm am Zürichsee ein Video zu drehen und den Leuten den Glauben an die Menschheit zu rauben? Weil sonst niemand auf diese verrückte Idee gekommen wäre und ich der erste sein wollte. Next question!crazy

2014-2015: Mein Name ist Busi, Dejan Busi.

Der nächste Halt in der Welt der Consumer-Electronics war für mich die Swisscom, als Sales Consultant im Zürcher Hauptbahnhof, der wahrscheinlich aktivsten Filiale in der Schweiz. Einerseits bestand ein dauerhafter Kundenstrom und andererseits konnte man sich gerade deswegen sicher sein, dass es nicht so schnell langweilig wird. Gerade weil es so eine zentrale Filiale war, durfte man sich auch immer wieder über den Besuch bekannter Schweizer Persönlichkeiten, wie Köbi Kuhn, Noah von der Band Pegasus oder Zazou Mall (die erste Schweizer DSDS-Teilnehmerin) freuen. Doch am meisten in Erinnerung bleiben mir die Mitglieder des jungen und charismatischen Teams, wie unser Freund Jozef hier im Bild.

Arbeiten bei Swisscom Swisscom Roger Moore

Swisscom

Swisscom

Swisscom

2012: I have a dream.

2010-2012: Schöne neue Welt

Es war eine selbsterfüllende Prophezeiung: Ich hatte mir vorgenommen, meine Berufsausbildung im Interdiscount zu machen und ich habe tatsächlich meine Ausbildung im Interdiscount, Center-Eleven, Zürich Oerlikon machen dürfen. Der Einstieg in die Berufswelt kam wie erwartet mit Herausfoderungen: Höhere Anforderungen und Verantwortungen lösten die sorgefreien Tage der Schulzeit ab, denn plötzlich musste ich mit Geld aus den Kassen umgehen und mich mit Kunden austauschen, die teils hohe Ansprüche hatten. Doch nach nur kurzer Zeit gewöhnt man sich an diesen neuen Alltag.

Lehre bei Interdiscount

Interdiscount

Interdiscount

2006: Sohn, ab morgen bist du ein Mann.

2003: Tu es, oder tu es nicht, es gibt kein Versuchen.

Während meiner Zeit in der Primarschule Luchswiesen von 1999 - 2006 entdeckte ich auch eine Affinität für das Zeichnen. Eine besondere Vorliebe hatte ich dabei für Landschaften, Dinosaurier und Super Mario. In war zudem stets als derjenige bekannt, der gut Englisch sprechen kann. Damals gab es halt nichts Schlaueres für ein Kind im Fernsehen als Cartoon Network. Es war also eine Zeit, in der man durch das Fernsehen ausnahmsweise auch schlauer werden durfte. Ach, wie schön es war...

Schulfoto von 2004 Zeichnung

Luchswiesen

Luchswiesen

Luchswiesen

2001: One small step for man

Unsere Geschichte beginnt im Jahr 2001, als ich erstmals mit einer Videospielkonsole in Berührung kam (Nintendo 64) und meine Faszination für diese neue, digitale Welt ihren Lauf nahm. Die Bilder, der Klang, die Animationen und Emotionen, alles schien so high-tech und es war so, als würde ich in Welten transportiert, die ich sonst nur aus meiner Fantasie kannte. Diese Erlebnisse prägten und schliffen mich im Unterbewusstsein, was später den Grundstein für meine privaten- und beruflichen Interessen darstellen sollte.

N64 spielen
Sprechblase_Kopf Sprechblase_Schwanz Katze Katzenschwanz Katzenschwanz_Reflection Marmor